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Bericht über die SwKenV-Meisterschaften 2005.
Am Samstag dem 10.Dezember fanden die Meisterschaften des Südwestdeutschen-Kendoverbandes in Wörrstadt statt. Die junge Kendoabteilung des JC Wörrstadt war damit zum zweiten Mal Ausrichter dieser Veranstaltung.
Teilnehmer aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland kämpften in den Kategorien Frauen, Kyu (Schüler), Dan (Meister) und Team um die Titel.
In den Ergebnissen der einzelnen Kategorien spiegelten sich die Zusammensetzung und die Schwerpunkte der dominierenden Vereine deutlich wieder:
In der Kategorie Frauen war das Treppchen ausschliesslich mit den Jugendlichen des PSV-Mainz besetzt, die mit unglaublichem Kampfgeist und Enthusiasmus zur Sache gingen, wobei stilistische Klarheit nie zu kurz kam.
In der Kategorie Kyu (Schüler) dominierte naturgemäss das Team des USC Mainz, der mit einem grossen Reservoir junger Kämpfer aufwarten kann. Interessanterweise gelang es nur einem, dem Wörrstädter Florian Weber, in diesen Block einzubrechen, und den dritten Platz zu erreichen.
In der Kategorie Dan (Meister) war am PSV Mainz keinerlei vorbeikommen. Marcus Spengler, schon seit einigen Jahren Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, stand im Finale Hanns-Peter Herr gegenüber, dem zum zweiten Male in Folge amtierenden deutschem Meister und Kapitän der Nationalmannschaft. Beide trainieren schon seit langen Jahren zusammen beim PSV Mainz, dementsprechend dauerte ihr Kampf in der Verlängerung. Schliesslich gelang jedoch dem jüngeren Spengler der entscheidende Treffer zum Sieg.
Den Höhepunkt des Turniers bildet inzwischen das Duell zwischen zwei Mainzer Teams: Die Wettkämpfer und Nationalteamkämpfer des PSV Mainz (Spengler, Oelkers, Schoenfeld, Herwig, Herr) gegen die Trainer und alterfahrenen Kämpfer des PSV Mainz (von Roesgen, Fecke, Yanato, Gilles, Selg-Mann) , die sogenannten „nasty old boys“ die bösen alten Buben. Zum zweiten Mal in Folge gewannen die „N.O.B.“ das Turnier für sich.
Neben den Preisen für die Siege in den einzelnen Kategorien wurde ein Kampfgeistpreis für denjenigen vergeben, der trotz seines herausragenden Einsatzes nicht aufs Treppchen kam. Felix Denzer vom Judoclub Wörrstadt und Lara Gärtner vom ATV Dudweiler wurden von den Kampfrichtern dafür ausgewählt.
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